Förderung PJ-Tertials Allgemeinmedizin

  • Förderung PJ-Tertials Allgemeinmedizin

für akademische Lehrpraxen in Rheinland-Pfalz:

Trotz der in Rheinland-Pfalz insgesamt guten Versorgung mit Ärztinnen und Ärzten wird es zunehmend schwieriger, in ländlichen und strukturschwachen Regionen freiwerdende Arztsitze – besonders Hausarztsitze – wieder zu besetzen. Aus diesem Grund förderte die Stiftung Perspektive Hausarzt die akademischen Lehrpraxen in Rheinland-Pfalz. 

Das Projekt ist zum 31.12.2017 ausgelaufen.

Das Förderprogramm der Stiftung Perspektive Hausarzt stand ergänzend zu den bestehenden Programmen von Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz (http://msagd.rlp.de/gesundheit/zukunftsprogramm-gesundheit-und-pflege-2020/projekte/foerderprogramm-pj-tertial-allgemeinmedizin/) und der Universitätsmedizin Mainz – Lehrbereich Allgemeinmedizin (http://www.um-mainz.de/rfl/studiumlehre/studiengang-medizin/praktisches-jahr.html). Die Stiftung Perspektive Hausarzt hatte die akademischen Lehrpraxen in Rheinland-Pfalz, die sich für die Ausbildung der Studierenden besonders qualifiziert haben, um ihre Kenntnisse der allgemeinmedizinischen und hausärztlichen Versorgung an die Studierenden weiterzugeben, zusätzlich gefördert.

Ziel des Förderprogramms

Die Stiftung Perspektive Hausarzt förderte akademische Lehrpraxen, die im Rahmen des Praktischen Jahres (PJ) Studierende ausbilden, die das Wahltertial Allgemeinmedizin gewählt haben. Ziel war die Stärkung der Allgemeinmedizin in der ärztlichen Ausbildung. Die Förderprogramme des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, der Universitätsmedizin Mainz und der Stiftung Perspektive Hausarzt haben jeweils für sich und im gemeinsamen Zusammenwirken dazu beigetragen, dass sich die angehenden Ärztinnen und Ärzte mehr als bisher mit dem Fach Allgemeinmedizin beschäftigen. Damit sollte das Interesse der Studierenden am Hausarztberuf gestärkt und erreicht werden, dass sich nach Abschluss des Studiums mehr Absolventen für eine Weiterbildung in der Allgemeinmedizin entscheiden und später für die hausärztliche Versorgung zur Verfügung stehen; auf Seiten der Lehrpraxen sollte der Anreiz gesetzt werden, sich für die Ausbildung dieser Studierenden besonders zu qualifizieren und zu engagieren, denn nur so kann die Motivation der Studierenden, sich für den Beruf des Hausarztes zu entscheiden, positiv beeinflusst werden.